Erfolgreiche Velotour der Liste 1 durch die Region Imboden

Die Grossratskandidierenden der SP und GRÜNEN tourten am Wochenende vom 9./10. April 2022 durch die Wahlkreise Rhäzüns und Trins. Auf der Velotour gab es unterschiedliche Inputs zur Ökologie der Rheinauen, Förderung des Langsamverkehrs, bezahlbarem Wohnraum und die Energie der Zukunft. 

Am Samstag den 9. April besuchten die Grossratskandidierenden der Liste 1 den Kreis Rhäzüns. Den Start machten die Flyeraktionen vor dem Denner in Rhäzüns und auf dem Dorfplatz in Bonaduz mit angeregten Gesprächen. Bei den Rheinauen in Bonaduz zeigte Grossratskandidat Nicolas Zogg (Bonaduz) auf, wie wichtig Auen für die Biodiversität sind. Sie sind Hotspots für die Stärkung der Artenvielfalt. Wichtig seien gezielte Revitalisierungen und der Schutz und Ausbau wichtiger ökologischer Gebiete. Am Bahnhof Reichenau erläuterte Daniel Ammann, Co-Präsident von Pro Velo Graubünden, die Bestrebungen für einen durchgängigen Veloweg für den Alltagsverkehr in der Region. Zudem wies er darauf hin, dass es insbesondere am Knotenpunkt Reichenau für Radfahrende noch keine gute Lösung gibt und die vorgesehenen Varianten bau- und kostenintensiv sein würden. Die Kandidierenden der Liste 1 unterstützen die Verbesserung von Velorouten in der Region und sehen den zeitnahen Ausbau als unverzichtbar.
Grossrätin Beatrice Baselgia (Domat/Ems) informierte auf dem Industriegelände Vial über die Vereinbarkeit von Ökologie und Industrie und über die ökologischen Auflagen in Zusammenhang mit der Realisierung des Industrieparks. Mit einem gemütlichen Apéro wurde der Tag in Domat/Ems im Restaurant Halla beendet.

Am Sonntag den 10. April startete die Tour durch den Kreis Trins in Flims mit einem Input von Lukas Horrer, dem Präsidenten des Mieterverbandes Graubünden. Insbesondere die hohen Mieten in Flims, welche es für junge Familien und Arbeitende aus Gastronomie und Tourismus schwer machen eine Wohnung zu finden, gaben Anlass zur Diskussion. An der nächsten Station in Trin gab es bei einer Kürbissuppe einen spannenden Input einer Mitarbeiterin des Bergwaldprojektes. Die vielfältigen Funktionen des Schutzwaldes, insbesondere auch in Zusammenhang mit dem Klimawandel, wurden anschaulich aufgezeigt. Das Bergwaldprojekt bietet Interessierten einen praktischen Zugang zum Thema Wald und leistet eine wichtige Vermittlungsarbeit, besonders auch für Schulklassen. Nach einem spontanen Treffen in Tamins mit den Kandidierenden der Mitte, galt die nächste Diskussion auf dem Dorfplatz dem Dorfleben und der Infrastruktur in den Gemeinden. Einigkeit herrschte über die Notwendigkeit des Angebotes von externer Kinderbetreuung, um junge Familien und Fachkräfte in den Regionen zu halten. Den Abschluss der Velotour machte der Halt in Felsberg mit Erläuterungen von Markus Feltscher, Verwaltungsratspräsident der Rhiienergie, zum Thema Solarenergie. Die Einordnung der PV Anlage Calinis und die Erläuterung zu den Herausforderungen für die Solarenergie und die Energiezukunft im Kanton, passierte direkt unter der fussballfeldgrossen Anlage.

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